Salonmagie

Was ist Salonmagie?

Die Salonmagie ist eine frühe und besonders schöne Form der Zauberkunst, die nicht auf einer erhöhten großen Bühne, sondern auf einer Ebene mit dem Publikum vorgeführt wird. Sie bedarf keine großen Requisiten oder aufwändiger Technik. Salonmagie lebt von der Präsentation und der Atmosphäre im kleinen aber feinen Kreis von Zuschauern.

Zauberkunst, die wegen den kleinen Requisiten nur aus kurzer Distanz verfolgt werden können, wird auch als „Close Up“ bezeichnet. Der besondere Reiz für die Zuschauer besteht darin, dass durch die Nähe zum Zauberer, das scheinbare „Schummeln“ erschwert wird. Typische Close-Up-Requisiten sind Karten und Münzen.

Entstanden ist die Salonmagie in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Zauberkunst noch in den Salons der feinen Gesellschaft zur Aufführung gelangten. Besonders geprägt haben diese Zauberdarstellung Johann Nepomuk Hofzinser in Wien und Jean-Eugène Robert-Houdin in Paris.
Durch die Größe des Salons und die Wahl der Requisiten beträgt die Anzahl der Zuschauer zwischen 15 und 50 Personen. Eine solche Vorstellung hat eine Länge von ca. 30 bis 45 Minuten.

Programme:
»Wunderwelt der Magie«
»Magische Geschichten«

Zaubershow:
»Magische Zeit«

 

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